8 Möglichkeiten schmerzen zu lindern |
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1. Phenylalanin Diese Aminosäure hilft gegen Schmerzen und Depressionen. Phenylalanin ist in vielen Nahrungsmitteln enthalten, vor allem in Soja, aber auch im Gemüse, Nüssen, Samen, Weizenkeimen, Milchprodukten, Fleisch und Fisch. Das natürlich vorkommende L-Phenylalanin schmeckt in reiner Form bitter 2. Weidenrinde Dieses Mittel, welches aus Weidenrinden ( Rinde vom Baum ) gewonnen wurde, kann als Schmerzmittel, Rheumamittel und gegen Fieber verwendet werden. Der Unterschied zu synthetischen und natürlichen Einsatz ist , dass bei den natürlichen Weidenrinde keine Reizung der Magenschleimhaut zu beobachten ist. 3. Transkutane elektrische Nervenstimulation (TENS) Diese Behandlungsmethode aus der Naturheilkunde wird mit Hilfe eines Gerätes erzeugt. Diese elektrischen Impulse werden auf die Haut und auf das Nervensystem übertragen. Die Elektroimpulse regen die körpereigenen, Schmerz hemmenden Systeme an und das überreizte Nervensystem kann sich harmonisieren. So verringern sich die Schmerzen und damit auch die Dosierung der Medikamente. Unerwünschte Nebenwirkungen werden reduziert. 4. Biofeedback Das Prinzip dieser Behandlung beruht auf Sensoren die Muskelanspannung registrieren oder den Blutfluss in einer Arterie kontrollieren. Von einem Computer werden diese Signale ausgewertet und in Bilder oder Töne "übersetzt". Ändert sich die Körperfunktion, wird dies sicht- oder hörbar. So kann der Patient lernen, diese Körperfunktionen zu beeinflussen. Am deutlichsten reduzierte das Biofeedback-Training die Häufigkeit und Dauer der Migräneanfälle schon bereits nach 11 Anwendungen, sowie Depressionen und Angstzustände der Patienten. 5. Akupunktur Eine Akupunktursitzung wird mit Nadeln durchgeführt, die dünner als ein Haar sind und dauert zwischen 20 und 30 Minuten. Dabei werden bestimmte Nervenpunkte stimuliert, um Körperfunktionen anzuregen , die blockiert sind. Der Patient wird dabei ruhig und entspannt gelagert. Eine komplette Therapie umfasst in der Regel 10 bis 15 solcher Sitzungen. 6. Vitamin B1 ( Thiamin ) Ein leichter Mangel an Vitamin B1 wird oft nicht als solcher erkannt. Ein Vitamin B1-Mangel macht sich mit folgenden Symptomen bemerkbar: 1.Herz- Kreislaufbeschwerden wie Atemnot, Beklemmungsgefühlen, EKG-Veränderungen. 2. Neurologische Störungen in Form von Nervenleiden mit Sensibilitätsstörungen, Muskelschwäche, -schmerzen, Müdigkeit, Konzentrationsmangel, verminderte Merkfähigkeit, Reizbarkeit, Angstzustände. 7. Capsaicin (Chili) In der Schmerztherapie konnten Forscher die folgenden Erfolge erzielen: Bei der Behandlung von Hautkrankheiten wie chronischem Juckreiz oder Gürtelrosen. Hier werden capsaicinhaltige Salben verwendet, um die Schmerzrezeptoren von Patienten lahmzulegen. Für die innerliche Anwendung von Schmerzen ist Capsaicin aber weniger erfolgreich einsetzbar, da der größte Teil in der Leber abgebaut wird, gelangt nur ein geringer Teil tatsächlich in den menschlichen Körper. Chilis haben aber nachgewiesenermaßen positive Effekte auf die Gesundheit. Das Capsaicin greift die Magenschleimhaut nicht an, sondern verstärkt sogar deren Verteidigungsmechanismen und bewirkt eine Ausschüttung von Endorphinen ( Glückshormone). 8. Vitamin D Das Vitamin D ermöglicht es, dass der Darm Kalzium aus der Nahrung aufnehmen kann, dadurch kann nun über das Blut Kalzium in die Knochen gelangen. Unspezifische Muskel- und Knochenschmerzen sind die Folge eines Vitaminmangels. Wissenschaftler untersuchten insgesamt 150 Patienten mit Muskel- und Knochenschmerzen. Neun von zehn Teilnehmern litten unter einem Vitamin-D-Mangel. Der menschliche Körper kann selbst Vitamin D durch einen 10-15 minütigen Sonnenbesuch erzeugen. Auch in Nahrungsprodukten wie Milch und Eiern ist das Vitamin enthalten. Eine Überdosierung ist wie bei allen Vitaminen nicht zu empfehlen, da dies zu Schäden am Körper führen kann. |